Termine

Mobilisierungsveranstaltung

27.03.2012, 20:00 Uhr, veto (Trommsdorffstraße 5/Weißfrauengasse, Erfurt)
Krisentheorie und Krisenprotest
Seit mindestens 15 Jahren formuliert die marxistisch fundierte Wertkritik eine Krisentheorie, die am Ende darauf hinausläuft, dass der Kapitalismus früher oder später an seinen inneren Widersprüchen zugrunde gehen wird. Ließt man heute in der Zeitung von Staatsbankrotts, Bankencrashs und Rettungspaketen, sieht es so aus, als ob der Zeitpunkt des Zusammenbruchs näher rückt. Aber die vielbeschworene Krise ist keine Frage der Wirtschaftspolitik, sondern lässt sich theoretisch aus den Grundkategorien des kapitalistischen Systems ableiten. Wie das geht, erklärt Christian Höner (Autor in der KRISIS und den Streifzügen) im ersten Teil der Veranstaltung.

Selbst wenn die Tendenz zum Zusammenbruch im Kapitalverhältnis angelegt ist, bleibt die Frage, ob der Kapitalismus nicht doch am einen kleinen Schubser braucht, um endgültig in die Grube zu fahren. Außerdem besteht immer noch die Gefahr, dass am Ende eine noch barbarischere Alternative steht. Dass es aus beiden Gründen heraus angebracht ist, sich gegen das zerbröckelnde System (anti)politisch zu organisieren, behauptet Karl Meyerbeer und informiert im zweiten Teil der Veranstaltung über den für den 31.3. geplanten Europäischen Aktionstag gegen Kapitalismus.

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